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A fine site for rescuing Mauerpark (Berlin Wall Park)


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Mauerpark – wieviele Car-Lofts verträgt ein Park in Berlin und wieviele Versuchskaninchen passen in drei Kieze? Ein Langzeit-Experiment am lebenden Objekt an der Schnittstelle dreier Stadtbezirke der Hauptstadt.

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Für den 12. Dezember dieses Jahres hatte der Verein „Freunde des Mauerparks e.V.“ zur Einweihung eines Bauschildes zur Minimal-Erweiterung des Mauerparks geladen – ein Termin, der nach Ansicht des Vereins den Schluss-Strich unter einen Jahrzehnte währenden Kampf markieren sollte.

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Doch Protestierende gegen die Mauerpark-Bebauung sehen den Schluss-Strich nicht am Horizont – der ND zitierte am Folgetag Heiner Funken von der Stiftung Welt-Bürger-Park mit den Worten, die Pläne seien ein „Skandal, weil die Wohnungen auf einem Areal entstehen sollen, die im Flächennutzungsplan als Grünfläche ausgewiesen seien“. Laut Funken führe außerdem „der Vertrag, den das Land mit CA Immo abgeschlossen habe, ein folgendes Bebauungsplanverfahren ad absurdum.“ Laut ND will er gegen die Pläne auch juristisch vorgehen.

Die Pläne, in der taz vom 6. November 2012 als „Kuhhandel“ bezeichnet, stoßen auf deutliche Kritik seitens der Verfechter einer umfassenden Mauerpark-Erweiterung, zu denen neben der Stiftung Welt-Bürger-Park auch das…

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Mauerpark: Geldgeschenk an Immobilienhändler feierlich begangen

Die Veranstaltung trug skurrile Züge: Ein “erster Spatenstich” war angekündigt worden, doch zu stechen gab es nichts: Der Boden war gefroren und verweigerte sich so diesem symbolischen Akt. Also blieb es bei der “Enthüllung” eines Bauschildes – und wer als Eingeborener des benachbarten Prenzlauer Berg die Szenerie beobachtete durfte, konnte in nostalgischen Erinnerungen schwelgen.

Wohl nicht zuletzt um wenigstens zum Abschluss jenes Aderlasses der Berliner Landeskasse zugunsten des Grundstückseigners CA Immo ungestört von nörgelnden Protestlern begehen zu können, wurde der Termin des offiziellen “Baubeginns” zur Erweiterung des Mauerparks auf Mittwoch Mittag zwölf Uhr gelegt. Also war das Publikum rar gesät, die Mehrheit der wenigen nichtbeteiligten Anwesenden bestand aus Medienvertretern…….

Prenzlberger Stimme 12.12.2012


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Mauerpark-Deal verabschiedet… mit Protesten von einigen Parteien..!!

Nachdem am Mittwoch der “Mauerparkvertrag” des Landes Berlin mit dem Immobiliengroßhändler CA Immo (siehe Download unten) in nichtöffentlicher Sitzung sowohl durch den Vermögens-, als auch durch den Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses gebracht wurde, konnte das Papier, das der CA Immo Zahlungen in Millionenhöhe für eine angeblich “kostenfreie” Grundstücksüberlassung im Mauerparkerwei-
terungsgebiet zusichert und darüber hinaus bei Schadens-
ersatzgarantie – noch vor Austellung eines rechtskräftigen Bebauungsplanes – Baurecht für rund 600 Wohnungen verbindlich zusichert, in einewm Eilverfahren auf die Tagesordnung des am vergangnenen Donnerstag tagenden Berliner Landesparlamentes gebracht werden. Dort fand der Vertrag am späten Abend erwartungsgemäß die Zustimmung der SPD-CDU-Mehrheit.

http://www.prenzlberger-stimme.de/?p=55467


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Petition Bezirksbürgermeister Mitte Dr. Christian Hanke (SPD) Diese Petition wird versendet an: Bezirksbürgermeister Mitte Dr. Christian Hanke (SPD) Bezirksbürgermeister Pankow (Matthias Köhne (SPD) Stellv. Bezirksbürgermeister Pankow (Jens-Holger Kirchner (Bü90/Die Grünen) Otto, 11: Retten Sie unseren Mauerpark – keine Laster durch unsere Spielstraßen


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Sehr gutes und umwelterhaltendes Nutzungskonzept für eine möglichst kostenneutrale (was öffentliche Gelder betrifft) Aquirierung der restlichen Mauerparkflächen („check this out“…):

->    Grünflächen umweltverträglich nutzen statt zumauern!!

(Nutzung sowohl für:  Tourismus wie auch für kleinere Gewerbetreibende, die eine naturverträgliche Symbiose zum Mauerpark eingegangen sind und die Grünflächen vor Zerstörung schützen)

->    Win-Win- und Synergie-Effekte für Stadtverwaltung, (Welt-)Bürger und umweltfreundliche Gewerbetreibende!!

->  Nie wieder große Betonmauern und hohe Betontürme im Gebiet des ehemaligen Todesstreifens und Mauer-Areals (großer Mauerpark, wie er in den 90ern v.d. Politik versprochen worden war)!!

Umwelt-/Sozial-/Welt-Kultur-Erbe-Park statt lebensfeindliche und todlangweilige Betonwüste!!

Die „Mauerpark Stiftung Welt-Bürger-Park“ (MSWBP)  macht zur Rettung und Fertigstellung des „Großen Mauerparks“ einen Vorschlag:

(im Folgenden siehe auch unter:  http://www.welt-buerger-park.de/index.php?id=3   )

Der Senat/Bezirk erwirbt die Vivico-Grundstücke mit den existierenden Pachtverträgen. Der Erlös aus den Pachtverträgen geht an den Bezirk/Senat und soll damit eine langfristig möglichst kostenneutrale Finanzierung des Erwerbs der Grundstücke gewährleisten. Wenn ein Pächter sein Gewerbe aufgibt, dann entsteht die Option, das frei werdende Gelände dem Mauerpark anzugliedern, falls bis zu diesem Zeitpunkt, durch die MSWBP oder anderweitig, Gelder zur Auslösung des jeweiligen Grundstücks aufgebracht werden konnten. Ist dies nicht der Fall geht die jeweilige Gewerbefläche zurück in den Pachtbetrieb und wird zu einem späteren Zeitpunkt, nach oben beschriebenem Muster, in den Mauerpark integriert. Der Bezirk Mitte verpflichtet sich zur langfristigen schrittweisen Umwandlung von Pachtland in Parkfläche und verabschiedet einen entsprechenden B-Plan (bzw. Flächennutzungsplan (Anmerkg. d. Red.)).

Ein Teil der Grundstücke des Geländes, die sich auch heute schon NICHT in Pacht befinden, können nach einem Erwerb sofort dem Mauerpark angegliedert werden. Dies würde die kurzfristige Erfüllung der vertraglichen Vereinbarungen des Senats/Bezirks mit der Allianz Umweltstiftung  UND die schrittweise, mittel- bis langfristige Integrierung des ganzen Geländes, von der Bernauer Straße bis zur Swinemünder Brücke, in den Mauerpark ermöglichen.

Die oben beschriebene Vorgehensweise weist das Potential auf,  alle Betroffenen und die um ihre dringend benötigten Grünflächen besorgten Bürger, Bürgerinitiativen, Bürgerwerkstätten, Bezirksparlamente und das Abgeordnetenhaus zufriedenstellen. Besonders attraktiv bei dieser Lösung ist der Aspekt des behutsamen Wandels über Zeit, der eine Gestaltung des Areals im Sinne der Anwohner wahrscheinlicher und umsetzbarer macht. Auch verschafft es der „Mauerpark Stiftung Welt-Bürger-Park“, zu der alle Bürger, Initiativen und politische Gremien aufgerufen sind, Mitglied zu werden und teilzunehmen, ein realistisches Zeitfenster, um die notwendigen finanziellen Mittel durch ein professionelles Fundraising zu beschaffen.